Tweelingwoorden enz.

Bakhuis, bakspieker, stookhut, stookhok, bakhoes, bakhuus, bakhuisje ……


Four à pain (Fr)


Backhaus (De)

Ein Backhaus, auch Gemeindebackhaus, ist ein einfacher Zweckbau mit zentralem oder teilweise die Außenwände bildenden Backofen. Das Innere eines Backofens wurde mit Backofenstein aufgebaut.

Speziell in Dörfern war ein Backhaus bis in die 1960er Jahre verbreitet. Regelmäßige Backtage der Gemeindemitglieder sparten den Bäcker, den eigenen Ofen und Energie. Zudem stellte der Backtag ein wichtiges, Interaktion und Gemeinschaft förderndes Datum dar. Hier wurden Neuigkeiten beim Warten auf Brot und Kuchen ausgetauscht. Ein weiterer Grund für die Errichtung der Backhäuser bestand darin, die Feuergefahr durch Backen in Einzelhaushalten zu vermindern. Neben dem eigentlichen Ofenraum gab es mancherorts auch Nebenräume, in denen die vor- oder nachbereitenden Arbeiten durchgeführt werden konnten.

Die Öfen wurden mit lokal verfügbarem Heizmaterial beheizt, meist Reisig und Holz. Vor dem Einbringen der Backware wurde vorgeheizt. Die entstandene Glut wurde vor dem Beschicken entfernt.

Gemeinschaftlich genutzte Backhäuser sind vereinzelt zwar schon seit dem 14. Jahrhundert nachgewiesen, ihre flächendeckende Verbreitung begann jedoch erst im 17. Jahrhundert, als in zahlreichen Territorien des Heiligen Römischen Reiches Hausbacköfen wegen der Brandgefahr und des höheren Holzverbrauchs hoheitlich untersagt wurden. Der Bau der Backöfen wurde zum Teil von spezialisierten Handwerkern übernommen, die in Einzelfällen sogar Zünfte bildeten. Häufig übernahmen auch Maurer von Kirchenbauhütten diese Aufgabe.

In jüngster Zeit werden Backhäuser mancherorts zu touristischen oder dörflich-sozialen Zwecken genutzt, in denen einmal oder mehrmals jährlich „Backhausfeste“ stattfinden. Einwohner backen Brot und andere regionale Backwaren, Touristen backen unter Anleitung selbst. Kleine Backhäuser gibt es ferner auf einzelnen Bauernhöfen oder historisch auf ehemaligen Weingütern.

Mundartlich wird das Backhaus in manchen Gegenden „Backes“ genannt.

Bron: Wikipedia


Bakhuus

Oet Wikipedie, de vraaie enzyklopedie

Een bakhuus is meestentieds een los gebouwtjen op ‘t arf van een boerderieje, waor de boeren vrogger der brood bakken, en ‘t voer veur de beesten koken. ‘t Bakhuusjen hef vake een strooien dak, de muren bin ebouwd mit keien, en had vake een estriken vloere of ‘t was oek bedek mit keien. De bakovens bin meestentieds ebouwd mit leem.

Bakhuusjes wönnen, ofhankeljk van de regio, neet altied gebruuk um in te bakken. ‘s Zoemers was ‘t bakhuus bieveurbeeld oek wel de verbliefplaose van de femilie dee de res van ‘t jaor in de boederieje woenen, dit ku-j oek zien an de Banneveldse, Niekarkse, en Ugchelse benamingen veur een bakhuus (zoemerhuus/zomerhusien).

Nedersaksisch

  • Drèents:
    • bakhuus (Ni’jlusen)
    • n(a)oventhuus
    • stookhok(ke),
    • stookhut(te)
  • Stellingwarfs:
    • stookhutte
  • Veluws*:
    • bakhuus
    • bakuus (Attem)
    • kookhuus (Epe, Emst, Vaossen)
    • kaokhuus (Epe, Une, Vaossen, Apeldoorne, Terwolde)
    • kookhok (Loen)
    • stookhokke (Oldebroek, Wezep)
    • zoemerhuus (Appel, Barreveld)
    • zomerhusien (Ugchelen)
  • Tweants:
    kokshoes / -huuske

Bron: http://nds-nl.wikipedia.org/wiki/Bakhuus